Die Queermonics Braunschweig e.V. sind Braunschweigs erster und einziger queerer Chor. Gegründet wurden sie im September 2022 als musikalisches Wunschkind des Dirigenten Johannes Höing.
Seit der Gründung 2022 hat sich der Chor zu einer festen Größe in der Region etabliert, die Bühnen der CSDs gerockt und ist bei vielfältigen Events aufgetreten.
Wir proben immer donnerstags im Gemeindehaus der Kirche St Michaelis in der Echternstraße, gleich neben dem Onkel Emma. Die Band probt immer montags.
Das Repertoire besteht in erster Linie aus Rock/Pop und verwandten Stilen, und der Chor umfasst nicht nur Sänger*innen, sondern auch eine Begleitband und die Queermonics-Band, die ein eigenes Repertoire pflegt.
Neue Mitglieder sind jederzeit herzlich willkommen.
Code of Conduct – Grundsätze für das Miteinander
Wir wünschen uns, dass unser Chor als queerer ‘Safe Space’, das heißt eine sichere Umgebung für alle ohne Ausgrenzung und Urteil, funktionieren soll. Wir alle wollen so respektiert werden, wie wir sind, und so behandelt werden, wie wir es uns wünschen. Niemand soll ausgegrenzt werden, und wir unterstützen uns gegenseitig so gut wir es können. Entscheidungen werden grundsätzlich und soweit möglich im allgemeinen Konsens getroffen und nicht hierarchisch oder autoritär vorgeschrieben.
Bei Queermonics steht Vielfalt im Mittelpunkt – in unserer Musik, in unseren Stimmen und in unseren Identitäten. Als queerer Chor ist uns ein respektvoller und bewusster Umgang miteinander besonders wichtig. Dazu gehört für uns auch die achtsame Verwendung von Pronomen.
Warum Pronomen?
Pronomen sind ein Teil der Sprache, mit dem wir über andere sprechen – und manchmal auch über uns selbst. Für viele Menschen sind sie selbstverständlich, doch für queere, trans, nicht-binäre oder genderfluide Personen können sie eine große Rolle für die eigene Sichtbarkeit und das Wohlbefinden spielen. Deshalb nehmen wir sie ernst.
So gehen wir bei Queermonics mit Pronomen um:
- Wir fragen neue Mitglieder und Gäste nach ihren Pronomen – ganz selbstverständlich und ohne Zwang zur Erklärung.
- In Proben, E-Mails und Gruppenkommunikation achten wir darauf, die richtigen Pronomen zu verwenden.
- Auf Wunsch stellen wir Pronomen z. B. bei Proben-Namensschildern sichtbar dar.
- Wir schaffen eine Umgebung, in der Fehler okay sind – solange wir offen dafür sind, zu lernen und es besser zu machen.
Wir lernen gemeinsam.
Niemand ist perfekt, und Sprachveränderung braucht Zeit. Bei Queermonics möchten wir eine Atmosphäre fördern, in der alle Menschen in ihrer Identität gesehen und respektiert werden. Pronomen sind ein kleiner, aber wichtiger Teil davon.
Musik verbindet – und wir glauben, dass das nur funktioniert, wenn alle Stimmen zählen.